deftig aber fein…mein Gulasch vom Schwein

So ein Gulasch ist schon was feines. Erstens braucht man nicht viel zu tun und zweitens ist dies ein Essen welches man in großen Mengen kochen kann und das dann für 2-3 Tage reicht und man spart sich das tägliche kochen. Am liebsten esse ich den Gulasch mit Salzkartoffeln, aber wenn ich 3 Tage davon zehre, variiere ich ihn mit Nudeln, Klößen oder Brot. Als „grüne“ Note sind mir Gewürzgurken am liebsten, aber auch Rotkohl oder Gurkensalat ist sehr lecker dazu.

In meinen Gulasch gehören Champignons… Ich habe Anfangs frische Champignons gebraten und in den Gulasch gegeben aber das war nicht so meins. Der Geschmack der frischen Pilze war für mich zu dominant. Also greife ich, wenn ich Gulasch koche, auf Champignons mit ganzen Köpfen im Glas zurück.

Ich verwende in diesem Gericht Schweinelachsbraten, man kann aber ebenso alles andere vom Schwein, Rind oder Pute nehmen. Dann muss man die Garzeit anpassen.

aber nun zum Rezept:

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Zutaten:

1200 g    Schweinelachsbraten
4              mittelgroße Zwiebeln
2              kleine Dosen Champignons ganze Köpfe
2              EL Tomatenmark
2              Knoblauchzehen
1               EL getr. Majoran
1               EL getr. Thymian
Pfeffer, Salz, Paprika
Öl zum braten
Wasser
ev. Stärke zum binden der Soße

Zubereitung:

Zuerst die Zwiebeln in kleine Würfel und das Schweinefleisch in ca. 2,5 x 2,5 cm große Stücke schneiden.

Öl in die Pfanne geben und das Fleisch mit den Zwiebeln portionsweise anbraten. (Ich hatte eine große Pfanne und habe 2x angebraten).Die Zwiebeln erst dazu geben, wenn das Fleisch etwas Farbe angenommen hat, da sie sonst verbrennen.

Wenn alles genügend gebräunt ist, Tomatenmark und Knoblauch hinzu geben und kurz mit anrösten. Dann mit ca. 100 ml Wasser ablöschen, für ca. 2 min. köcheln lassen und alles in einen Topf umfüllen. Mit den weiteren Portionen genauso verfahren.

Wenn Du alles im Topf hast kommt etwas Salz, Pfeffer, Paprika, der Majoran und der Thymian hinzu. Nun alles mit Wasser bedecken, ein mal aufkochen lassen und für ca. 1,5 h köcheln lassen. Zwischendurch mal nachschauen, umrühren und ev. etwas Wasser nachfüllen.

Sollte der Gulasch zu dünnflüssig sein, einfach etwas Stärke in Wasser einrühren und die Soße damit binden.

lasst es Euch schmecken 🙂

 

Zucchini und Paprika mit Tomaten – Schafskäse Topping

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Heute präsentiere ich Euch ein sehr sehr…sehr…leckeres Gericht welches ich auf Rhodos genießen durfte und hier zu Hause unbedingt nachkochen wollte. Ein Lob an mich selbst, denn es äußerst gelungen. 🙂

Zutaten für 2 Personen:

2 kleine grüne Zucchini
1 kleine gelbe Zucchini
1 rote Paprika
1 orange Paprika
1 Dose gehackte Tomaten
3 Tomaten
1 kleine Zwiebel
½ Päck. Schafskäse
2 Zehen Knoblauch
½ Bund Petersilie
½ Bund Schnittlauch
Olivenöl zum anbraten
Pfeffer, Salz, getr. Oregano

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch in Öl anbraten und dann die Dose mit den gehackten Tomaten und den Oregano dazu geben. Bei mittlerer Hitze einkochen lassen bis nur noch wenig Flüssigkeit da ist.

Die Zucchini längs in ca. 5 mm dicke Scheiben (Sparschäler ist zu dünn) und die Paprika in große Stücke schneiden. Beides in der (Grill)pfanne mit etwas Olivenöl braten.

Die Tomaten in kleine Stückchen schneiden. Petersilie hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Wenn die Flüssigkeit im Topf genügend einreduziert ist, die Tomatenstückchen, die Petersilie und den Schnittlauch dazu geben und das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zucchini und die Paprika auf einen Teller geben und mit den eingekochten Tomaten und dem Schafskäse das ganze krönen.

Lasst es Euch schmecken

Kürbissuppe mit Hähnchenbrust

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Zutaten:

1 kg Hokkaido Kürbis
3 mittelgroße Kartoffeln
1 kl. Zwiebel
900 ml Geflügelfond
1 gestr. EL Zucker
Pfeffer, Salz, Muskat
nach belieben Schmand und Kürbiskerne
4 Hähnchenbrüste
Fett zum braten

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und in grobe Stücke schneiden.

Die geschälten Kartoffeln in grobe, die Zwiebel in feine Würfel schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln ohne allzu viel Farbe anbraten. Kürbis und Kartoffeln hinzu geben und für ca. 5 min mitbraten. Zucker einstreuen und etwas karamellisieren lassen, umrühren.

Den Fond angießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und auf einem Teller abkühlen lassen.

Öl in die Pfanne geben und die Hähnchenbrüste braten, mit Pfeffer und Salz würzen. Dann in Streifen schneiden und warm halten.

Die Suppe fein pürieren, mit Muskat abschmecken und mit dem Schmand, den Kürbiskernen und der Hähnchenbrust anrichten.

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Lasst es Euch schmecken.

Der Winter hält einzug

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Was soll man dazu sagen…das war es mit dem goldenen Herbst?  Hier in Rostock schneit es heute große Flocken. Winter Du bist mir zu früh dran.

Weil es aber auch schön aussieht habe ich gleich zur Kamera gegriffen und bin in den Garten geeilt um diesen Wintertag festzuhalten. Meine Chilischoten fand ich unter einer Schneehaube, schnell ein Foto geschossen und abgeerntet.

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Passend zu diesem Wetter möchte ich das Rezept für meine Kürbissuppe mit Hähnchenbrust nachreichen. Sie ist lecker, macht satt und wärmt von innen.

Schokoladen-Rotwein-Muffins

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Es ist Herbst und heute habe ich Lust auf backen. Es soll nichts luftig leichtes obstiges werden sondern etwas deftigeres…ein Gewürzkuchen muss her. Von meiner Oma habe ich ein handgeschriebenes Rezeptbuch geerbt in dem ich gerne blättere wenn ich etwas hausgemachtes kochen oder backen möchte. Gewürzkuchen war in diesem Büchlein leider nicht vertreten. Beim hocken vor dem Koch/Backbuchregal fiel mein Blick auf ein Muffinbackbuch. Ich habe ein Muffinbackbuch…nachdem ich es entdeckt habe fiel mir ein wann und wo ich es gekauft habe. Es hat jahrelang ohne Beachtung in meinem Koch/Backbuchregal gestanden. Im Register habe ich zuerst nach Gewürzmuffins geschaut, diese waren natürlich nicht vertreten. Dann aber habe ich ein Rezept für Schokoladen-Rotwein-Muffins entdeckt welches mich sofort ansprach. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt und meinen Vorlieben angepasst (z. b.keine gekauften Schokostreusel sondern selbst gehackte Zartbitterschokolade).Nach der ersten Kostprobe kann ich nur sagen…es sind die besten Küchlein die ich jemals gegessen habe. Ganz fluffig und voller Geschmack.

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und hier kommt das Rezept für Schokoladen-Rotwein-Muffins

Zutaten Teig:

125 g     Butter
70 g       brauner Zucker
½ TL     Zimt
1 Päck.  Vanillezucker
2             Eier
125 g      Mehl
2 TL       Backpulver
2 EL       Kakaopulver
80 g       Zartbitterschokolade
60 ml    Rotwein

12 Papierförmchen oder ein Muffinblech oder beides

Zutaten Glasur:

3 EL Puderzucker
etwas Rotwein bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker, dem Zimt und dem Vanillezucker schaumig schlagen und anschließend die Eier unterrühren.

Mehl, Backpulver und Kakao vermischen, auf die Masse sieben und verrühren. Zum Schluss den Rotwein und die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig in das mit Förmchen ausgelegte Muffinblech füllen und für ca. 20 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen geben.

Die Muffins aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Puderzucker und Rotwein vermischen und auf die Muffins geben. Ein paar Schokoraspel drüber streuen….fertig.

lasst es Euch schmecken

 

 

 

ich war im Urlaub… ;-)

Mein Blog steckt ja nun noch in den Kinderschuhen aber ich hatte mir vorgenommen das…wenn ich einen Blog betreibe, werde ich diesen auch regelmäßig pflegen und mich kümmern. Nun ja…hat noch nicht so geklappt. Es nimmt doch sehr viel Zeit in Anspruch und zwar mehr als ich dachte. Viele Rezepte und Eigenkreationen habe ich gekocht, gebraten, gebacken, angesetzt, abgefüllt, gerührt, geschüttelt und auch fotografiert…die Ergebnisse daraus will ich versuchen Zeitnah (und das ist mein fester Wille) zu präsentieren.

Ich war im Urlaub, habe mich also eine ganze Woche überhaupt nicht ums kochen gekümmert bzw. kümmern müssen.

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Hat man mich je gefragt wo ich gerne mal hinreisen möchte war meine Antwort nicht etwa USA, Kenia oder Thailand …nein…Rhodos und die Pyramiden in Ägypten war stets meine Antwort. Die Pyramiden in Ägypten haben wir auf unserer Hochzeitsreise vor 2 Jahren besucht, was ein wenig enttäuschend war, aber egal.

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Die Herbstferien haben wir dieses Jahr also endlich in Griechenland auf Rhodos verbracht. Fasziniert hat mich immer der Mythos um den „Koloss von Rhodos“. Unser Reiseführer hat uns hierzu einige aufschlussreiche Informationen geliefert, die uns neu waren…diese hier wieder zu geben wäre aber zu weitführend. Ich habe viele Jahre von einem Urlaub auf Rhodos geträumt und wurde nicht enttäuscht.

Kulinarisch gesehen ist Griechenland für mich eine große Inspiration. Ich liebe die Vielfalt an Nebenbeiköstlichkeiten. 20161028_181742.jpg

Das Bild (Handykamera) zeigt eine warme Vorspeise. Aubergine, Zucchini und Paprika aus dem Backofen mit Tomatentopping und Schafskäse. Das ganze sieht simpel aus, war aber ein Hochgenuss.

 

In den nächsten Tagen möchte ich diese Vorspeise etwas abgewandelt zubereiten. Ich lasse die Aubergine (ist nicht ganz so mein Fall) weg und verwende grüne und gelbe Zucchini sowie Paprika und Zwiebeln. Als Topping gibt es eingekochte Tomaten mit Chilli und Feta. Dies ist zumindest der Plan. Ich werde Euch das Ergebnis, ob gelungen oder nicht miteilen.

 

 

leckere Weizen-Dinkel Brötchen

Brot und Brötchen oder Hefekuchen backe ich äußerst selten, wegen der „Gehzeiten“ ….da hab ich nicht so die Geduld. Aber heute war mir mal so…ein paar frische Brötchen mussten her. Im Rezeptebuch meiner Oma wurde ich fündig und ich muss sagen…super lecker und nachbackenswert.

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Zutaten für 9-10 Brötchen:

Vorteig

140 ml Wasser ( lauwarm)
140 ml Milch (lauwarm)
150g Weizenmehl
100 g Dinkelmehl
20 g frische Hefe

Hauptteig

150 g Weizenmehl
100 g Dinkelmehl
10 g Margarine
15 g Zucker
10 g Salz

Zubereitung:

Vorteig

Die Hefe in dem Wasser auflösen.

Alle Zutaten vermengen bis ein glatter weicher Teig entsteht (ca. 5 min. mit dem Knethaken) und etwa ½ Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Hauptteig

Alle Zutaten zu dem Vorteig geben und mit dem Knethaken vermengen bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen ca. 30 bis 40 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Nun ca. 80-90 g schwere Teigstücken vom Teig abstechen und zu Brötchen formen.

(Eine schöne Brötchenform bekommt ihr hin, wenn ihr die Teiglinge in Eure hohle Hand nehmt (als wenn ihr mit flacher Hand und nur mit den Fingerkuppen was aufnehmen wollt) und mit oder gegen den Uhrzeigersinn mit etwas Druck die Teiglinge unter Eurer Hand kreisen lasst.)

Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit einem scharfen Messer einschneiden, dann abdecken und noch einmal ca. 30 min gehen lassen.

Die Brötchen vorsichtig mit Wasser bestreichen und in den auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen geben für ca. 20 min. Ein Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen, damit die Brötchen etwas Dampf bekommen.

Garprobe: wenn Ihr auf den Boden des Brötchens klopft und es hohl klingt, ist es durch.

Lasst es Euch schmecken